Wissensformen

Foto WissensformenVor dem Hintergrund der aktuellen Proliferation des Wissens untersucht der Bereich „Wissensformen“ die epistemologische Produktivität und Effektivität von Widerspruch in verschiedenen historischen und kulturellen Zusammenhängen. Je breiter und heterogener die Wissensproduktion verfasst ist und je enger und vielfältiger die Verflechtungen zwischen Wissenschaft, Alltag, Medien und Öffentlichkeit in globalisierten Gegenwartsgesellschaften werden, desto mehr wächst auch die Bedeutung von Widerspruch und Widersprüchlichkeit; zugleich spielte Widerspruch im Feld des Wissens aber immer schon eine zentrale Rolle, die es ebenfalls präziser zu analysieren gilt. Wie genau Konzepte und Phänomene des Widerspruchs für Wissensproduktion, -speicherung und -transformation zum Tragen kommen und welche neuen Perspektiven sich daraus ableiten lassen, wird im Rahmen der „Wissensformen“ in einer Reihe von inter- und transdisziplinären Projekten und Arbeitsgruppen untersucht.